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01.08.2003
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 Tag 7 - 18.07.2003
Am morgen kam nach Bad und Frühstück der eigentliche Liegeplatzinhaber mit seinem Schiff an und wollte uns vertreiben. Das gelang ihm auch. Wir bunkerten noch Wasser und fuhren los auf unsere Etappe nach Göteborg. Es war sonnig, leicht bewölkt und morgens war es zunächst etwas diesig. Der Wetterbericht sagt SW 3 an, das wäre ideal für uns.
Gegen Mittag kamen wir los von Lerkil, anfangs unter Motor. Doch nachdem Hans dreimal die Frage gestellt hatte: `Ist dies eigentlich ein Motor- oder ein Segelschiff?´ kam Bewegung auf, und die Segel wurden aufgezogen. Der leicht SW Wind trieb uns voran zwischen abenteuerlich aussehenden Schären und engen Fahrwassern. Die Lage der Schären war schwer auszumachen und wir mussten mehrfach auf die Karte sehen, um das Fahrwasser auszumachen. Michaela kam nach anfänglichen Schwierigkeiten besser mit dem GPS zurecht, musst aber immer wieder auf die Karte sehen und dies mit der Situation draussen vergleichen. Doch plötzlich hörten wir ein komisches Geräusch und waren etwas aufgebracht.
Woher kam dieses Geräusch und was hatte es damit auf sich? Dies wird wohl ein Rätsel bleiben. Wir nahmen trotzdem die Segel runter, stellten den Motor an und fuhren weiter in Richtung Götheborg. 20 Minuten später setzten wir wieder die Segel. Doch um 17 Uhr holten wir dann am Marinestützpunkt Göteborg die Segel herunter und fuhren die restliche Strecke bis Lilla Bommen unter Motor.
Zeitgleich mit uns kamen im großen Fahrwasser noch eine große Katamaran Fähre und ein großes Passagierschiff aus Grena. Wir mußten also sehr konzentriert weiterfahren.
In Lilla Bommen hatten wir auf Anhieb Glück. Wir legten uns im Päckchen neben ein norwegisches Motorschiff mit netten Norwegern. Kaum hatten wir festgemacht sezte auch schon der Regen ein.
Das dauerte jedoch nur kurz und danach gab es erst einmal verschärfte Gemüseravioli von Hans.
1.Woche: 266 Seemeilen
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