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01.08.2003
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Tag 20 - 31.07.2003
Der Morgen begrüßt uns sonnig aber ohne Wind. Nach dem Frühstück gehen wir zu Feinkost Aldi und kaufen die wichtigsten Sachen für die Reise nach Fehmarn ein. Den Kasten Tuborg werden wir wieder nicht los. Also starten wir um 9.40 den Motor und warten kurz vor der Guldborgbrücke auf die Öffnung. Durch das enge Fahrwasser des Guldborgsundes müssen wir uns langsam durcharbeiten, immer wieder mit Blick auf die Seekarte. Das Echolot zeigt wiederholt Tiefen um 1,40 m an, aber ohne weitere Folgen. Gewarnt wurde auch vor einigen Steinen am Fahrwasserrand. Wir bekommen jedoch davon nicht zu spüren und sind bei traumhaftem Wetter um halb eins vor Geldser, um vor dem Yachthafen die Segel zu ziehen. Wir kommen ins Fahrwasser der großen Fähren und schon bläst der Wind mit 3 - 4 Bft. aus Ost bis Nordost.
Wir lösen uns im einstündigen Wechsel am Ruder ab, die Sonne knallt weiterhin erbarmungslos auf uns nieder. Beim Kreuzen des Schiffahrtsweg kommen uns noch zwei große Schiffe im Weg, sie sind jedoch so schnell, dass wir keine Probleme mit ihnen bekommen. Der Wind nimmt langsam ab und die weißen Windräder vor Lolland an Steuerbord bleiben lange in Sicht. Dock irgendwann kommt immer mehr von Fehmarn in Sicht und gegen 19 Uhr sind wir vor Stabberhuk, der südöstlichen Spitze von Fehmarn. Der Wind ist so schwach, dass wir den Motor starten um rechtzeitig zum Abendessen in Orth zu sein. An der Fehmarnsundbrücke erleben wir einen traumhaften, fast kitschigen Sonnenuntergang. Fast geeignet für eine Wandtapete, oder?
Um 21.15 laufen wir in Orth ein und machen im Zweierpack neben einer Segelyacht direkt beim Hafenmeister fest. Hans stürmt zum Restaurant Ostseeblick um anzufragen, ob es noch etwas zu essen gibt und kommt mit guten Nachrichten zurück zum Schiff. Der Struffbutt aus der Orther Bucht, zubereitet von Norbert, schmeckt phantastisch und Elke hat Probleme, alles aufzuessen. Im Ostseeblick ist heute Abend auch Seglerabend und zwei Musiker spielen alte Seemannslieder und viele im Lokal singen mit. Eine gemütliche Stimmung macht sich breit.
Der `Fisch muß schwimmenŽ und `auf einem Bein können wir nicht stehenŽ, so dass dieser Abend auch für uns feucht und fröhlich wird, wir aber wiederum den Weg zum Schiff finden.
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