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01.08.2003
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Tag 16 - 27.07.2003
Früh morgens um fünf Uhr ziehen wir nach einem heißen Kaffee erst einmal die Sturmfock in die Nut der Rollreffanlage. Um halb sechs legen wir ab in Richtung Kullen und fahren zunächst unter Motor. Der Wind kommt aus SO bis S mit einer Stärke von 1-2 Bft., es ist leicht diesig.
Um 9.15 passieren wir die Fahrwassermittentonne Falkenberg. Wir kommen gut voran und gegen halb zwölf hat der Wind soweit zugenommen, dass es sich lohnt die Segel zu setzen. Wir fahren Richtung Torekov mit etwa 3 Seemeilen parallel zur Küste. Es fängt an zu regnen und wir lösen uns am Ruder ab. Die Sprayhood zahlt sich hier aus, denn nur der Steuermann steht im Regen. Der Regen trübt auch die Sicht zum Land, so daß wir uns zeitweise nur nach GPS ausrichten können. Wir können den beabsichtigten Kurs nach Torekov nicht halten, da wir Strom in Richtung SW haben und um 16 Uhr nördlich der Insel vor Torekov sind.
Dort nehmen wir die Segel runter, starten den Motor und fahren die letzten drei Seemeilen im Sonnenschein nach Torekov. Dort weist uns ein Mann gleich ins innere Hafenbecken, wo wir im Dreierpack neben trinkfreudigen Dänen liegen, die uns beim Anlegen behilflich sind.
Im Hafen hören wir wieder Livemusik, die aus einer Gaststätte klingt. Ein nettes Dörfchen mit einem netten Hafen und einer Badeanstalt, direkt am Hafen. Abends essen wir Fisch im Fischgeschäft und schlabbern anschließend bei guter Jazzmusik noch das ein oder andere Bier. Doch Vorsicht ist geboten: Morgen früh geht es schon wieder um 5 Uhr los.
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